Handelsverband Sachsen-Anhalt

 

 Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes spielte besonders die Leistungsfähigkeit des Verbandes und seine zukünftige Ausrichtung eine wichtige Rolle. „Der Handelsverband Sachsen-Anhalt ist in den letzten Jahren auf dem Weg zum Mitteldeutschen Handelsverband ein gutes Stück vorangekommen“, schätzte Präsident Druschke ein. „Die Atmosphäre stimmt.“ In absehbarer Zeit werde man eine gemeinsame Plattform gefunden haben, um die gemeinsamen Interesse in Mitteldeutschland noch besser zur Geltung bringen zu können.

 Landesgeschäftsführer Knut Bernsen berichtete über mehrere Gespräche mit Bundestagsabgeordneten in Berlin zum Thema Mindestlohn, die auf Initiative des Mitteldeutschen Verbandes geführt wurden. Auch im Bereich der Stadt- und Regionalentwicklung war der Verband aktiv. Der Verband vertrat die Interessen der Mitgliedsunternehmen bei den Stellungnahmen im Rahmen der Bauleitplanung, zum Beispiel zur Ansiedlung oder Erweiterung und Festsetzung zentraler Versorgungsbereiche. Ebenso bei der Anhörung im Rahmen der Erstellung und Fortschreibung von Einzelhandelskonzepten auf kommunaler und regionaler Ebene.

 Im Mittelpunkt des Tätigkeitsberichts des Vorstandes standen die Leistungen des Verbandes für die Mitglieder. Dazu gehören besonders die arbeitsrechtlichen Dienstleistungen, die im Berichtszeitraum verstärkt in Anspruch genommen wurden. „Inzwischen hat es sich etabliert, dass wir nicht nur in Kündigungsschutzverfahren, sondern auch in über zehn Prozent der Vertretungen in Beschlussverfahren die Interessen unserer Mitglieder vor den Gerichten vertreten“, so Bernsen. In diesem Jahr wird der Handelsverband Sachsen-Anhalt über 130 Verfahren für seine Mitglieder führen.